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Der Landwirtschaftsbetrieb “L’Elmo” liegt auf den vom Fluss Paglia sanft ins Landinnere zum Monte Peglia hin ansteigenden Hügeln. Man schaut von hier frontal auf die Stadt Orvieto, die weithin sichtbar auf einem Tuffsteinfelsen thront und auf deren Territorium L’Elmo sich befindet. Charakteristisch für diese Gegend sind die kleinen, größtenteils im Mittelalter entstandenen Borghi (Ortschaften, die teils nur aus wenigen Häusern bestehen) sowie isoliert liegende alte Landhäuser. Die Steingebäude des L’Elmo erscheinen dank sorgfältiger Restaurierungsarbeiten durch die Eigentümer wieder im früheren Glanz, ohne den Einklang mit der Umgebung zu stören.
Unser Betrieb und die Ländereien erstrecken sich um einen typischen ländlichen umbrischen Borgo des 18. Jahrhunderts: 1788 wurde der letzte Bau des heute bestehenden Gebäudekomplexes beendet. Hierfür wurden die örtlich zur Verfügung stehenden Materialen wie Stein, Eichenholz, in einer früher auf dem Anwesen vorhandenen Ziegelei gebrannte Ziegel, die aus dem Lehm der Felder hergestellt wurden, verwandt; selbst der charakteristische gelbe Sand, “Matile” genannt, kam von hier, ebenso wie der Kalk, der zum Binden verwendet wurde. Im Wald sind noch immer die sogenannten “Calcaie” zu sehen: Löcher im Boden, in denen die Steine gebrannt wurden, um aus ihnen anschließend den Binder zum Mauern zu gewinnen.
Der Borgo besteht aus zwei Außenhöfen und einem Innenhof; von einem der äußeren Höfe schaut man auf eine Fassade mit einer charakteristischen v-förmigen Doppeltreppe und eine Kapelle. Im Innenhof befinden sich der große Holzofen sowie die Küche des Landgasthauses.
Ein gepflasterter Weg führt im Norden zum großen Panorama-Schwimmbad, von dem man einen schönen Blick auf das Tal mit dem Reiterhof hat. Vom Schwimmbad kann man über einen Weg in den Regionalpark Elmo gelangen.
Der Betrieb war Eigentum der Familie Ruspoli bis Ende der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts und wurde sodann von der Familie Agneni erworben, die zunächst den Haselnussanbau unter Berücksichtigung modernster Methoden einführte und anschließend die Gebäude restaurierte, die größtenteils für den Agrotourismus genutzt werden.
Für die sorgfältig durchgeführten Restaurierungsarbeiten wurden Originalmaterialien verwendet, so dass es den neuen Eigentümern gelungen ist, die alten Steingebäude wieder im früheren Glanz erscheinen zu lassen, ohne das Gleichgewicht mit der Umgebung zu stören.